Stachelbeer-Streusel-Kuchen

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Gefühlt hat jede Familie einen Familienkuchen, den es mit großer Regelmäßigkeit zu allen möglichen Anlässen immer wieder gibt. Dieser Stachelbeer-Streusel-Kuchen ist unser Familienkuchen. Der Legende nach stammt das ursprüngliche Rezept aus einer Ausgabe der Zeitschrift Tina von vor über 30 Jahren.

Das klingt jetzt natürlich nicht so traditionsbehaftet, wie ein Rezept, dem man einfach das Wort Oma voranstellt. Schließlich weckt jedes Rezept von Oma automatisch, dass es sich hier um beste Hausmannskost handelt. Eine Art Gütesiegel, welches Erhabenheit ausstrahlt und keinerlei Kritik zulässt. Schließlich hat es bei der Oma immer hervorragend geschmeckt. Doch so wie viele Label der Lebensmittelindustrie durchaus fragwürdig sind, so ist es sicher auch das ein oder andere Rezept von Oma, welches einem die Suchmaschine ausspuckt.

Dieser Stachelbeer-Streusel-Kuchen schmeckt auch so hervorragend, ganz ohne Oma, dafür aus einer Zeitschrift und mit der Zeit ein wenig abgewandelt. Es ist diese Kombination aus süßem knusprigem Streusel, der Puddingcreme und den säuerlichen Stachelbeeren, die diesen Kuchen so unwiderstehlich macht. Außerdem ist dieser Kuchen kinderleicht und schnell gemacht. Ein definitiver Pluspunkt für Menschen wie mich, die zwar wahnsinnig gerne kochen, aber eher selten backen – warum auch immer.

So gibt es diesen Kuchen bei fast jedem Familientreffen, wenn Freunde zu Besuch kommen oder auch einfach mal so, denn – braucht man wirklich einen besonderen Anlass für Kuchen? Und wenn doch mal etwas übrig bleiben sollte, so hält sich der Kuchen problemlos ein paar Tage im Kühlschrank und er lässt sich sogar für schlechte Zeiten einfrieren.

Und so gelingt es garantiert!

  • Beim Schmelzen der Butter darauf achten, dass diese nicht kocht und braun wird.
  • Die Stachelbeeren lassen sich natürlich beliebig durch anderes Obst ersetzen, z.B. Sauerkirschen oder Blaubeeren.
  • Für das gute Gewissen lässt sich die Sahne auch durch Milch ersetzen und die Zuckermenge in der Puddingcreme reduzieren.

Stachelbeer-Streusel-Kuchen

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Vorbereitung 15 Min.
Zubereitung 40 Min.
Kategorie Kuchen & Gebäck
Portionen 8

Zutaten
  

  • 250 g Mehl
  • 150 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Pkch. Vanillinzucker
  • 1 Glas Stachelbeeren (ca. 720g)
  • 1/2 Pkch. Puddingpulver
  • 250 g Magerquark
  • 3 EL Sahne

Anleitungen
 

  • Den Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  • Die Butter in einem Topf auf kleinster Stufe schmelzen. Mehl, 3/4 des Zuckers, Vanillinzucker und geschmolzene Butter mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem krümeligen Teig verarbeiten.
  • Magerquark, Ei, Puddingpulver, Sahne und den restlichen Zucker cremig aufschlagen. 
  • Eine runde Springform einfetten und 2/3 des Teiges gleichmäßig auf dem Boden andrücken. Anschließend die Quarkmasse auf dem Boden verteilen.
  • Die Stachelbeeren gut abtropfen lassen und gleichmäßig auf der Quarkmasse verteilen. Die verbliebenen Streusel auf dem Kuchen verteilen und diesen anschließend für 30 Minuten in den Backofen geben.

11 thoughts on “Stachelbeer-Streusel-Kuchen

  1. 5 stars
    Sehr, sehr lecker und schnell gebacken.
    So mag ich das 😋.
    Ich hatte keinen Quark im Haus und habe ihn deshalb durch Frischkäse ersetzt.
    Auch das schmeckt toll.
    Vielen Dank für das leckere Rezept!

    1. Hallo Barbara,
      das Rezept ist auch super lecker 🙂 Der Mürbeteig kommt tatsächlich ohne Backpulver aus! Mürbeteig wird ja meistens ohne Backpulver zubereitet. Falls du es dennoch auch mal mit Backpulver versuchen möchtest, würde ich 1TL mit in den Teig geben.

  2. Hallo,
    klingt auf jeden Fall super, ich würde ihn gern ausprobieren, hab aber noch zwei Fragen:
    – kann man den Kuchen gut einfrieren?
    – Ist mit Puddingpulver Vanille oder Sahne gemeint? 🙂

    Danke schon mal!

    1. Hallo Hanna,
      ich friere den Kuchen regelmäßig ein – das klappt ganz prima! Ich verwende immer Puddingpulver Vanille. Viel Spaß beim Backen und lass mich gerne wissen, ob er dir geschmeckt hat!
      Liebe Grüße
      Axel

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